Wechselwirkungen leiblicher und materieller Präsenz im urbanen AktionsRaum

Wo verorte ich mich im urbanen Raum? Wie verhält sich mein Körper zu seiner Umgebung und wie schreibt sie sich in meinen Körper ein? Diese Fragen waren Grundlage für ein Vermittlungsprojekt zum Thema „BieleFELD2019. Interventionen – Eingriffe in die urbanen Strukturen“. Studierende habe im Rahmen eines Seminars eigene Performances zum Thema konzipiert und ihre Konzepte und Ideen dahingehend weiterentwickelt, dass diese an Schülerinnen und Schüler in Workshops weitergeben werden konnten. Die eigenen leiblichen Erfahrungen mit dem öffentlichen Raum, den uns umgebenden materiellen Dingen sowie der permanenten Wechselwirkung zwischen Akteur und Zuschauer führten sowohl bei den Studierenden als auch den Schülerinnen und Schülern zu Arbeiten, die sich auf die Wahrnehmung des Klanges, der Haptik so wie die Kopräsenz der Zuschauer beziehen. Ein sich an den Vortrag anschließender „Speed-Performance-Workshop“ rückt die Fragestellung der Möglichkeiten und Grenzen von Performances als immaterielle Kunst in den Vordergrund.

 

Leonie Lisette Göttling, Jennifer Zittlau, Selin Köksal unter der Leitung von Monique Breuer


Monique Breuer, Gastdozentin Universität Paderborn, Forschungsschwerpunkt: Performance und ihre Didaktik. Initiatorin des Projektes »BieleFELD«. Abschluss in Theater- und Tanzwissenschaft/Germanistik, Universität Leipzig. Performing-Arts-Ausbildung, Laban Centre London. LA-Abschluss: Darstellendes Spiel, Deutsch und Kunst , Universitäten Braunschweig und Paderborn.

Foto: Monique Breuer (Performance von Anton Müller)